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Entfachen Sie das Feuer wieder neu!

Entfachen Sie das Feuer wieder neu!

Kennen Sie das auch? Sie sind Feuer und Flamme für eine neue Sache. Sie brennen geradezu dafür. Ihre Begeisterung schwappt auf andere über und so wird auch Ihr Umfeld von Ihrer tollen Idee inspiriert.

Um die Flamme am Brennen zu halten brauchen Sie viel Luft und Energie.

Das wird auf Dauer anstrengend. Ihnen geht langsam die Luft aus und die Flamme wird kleiner und kleiner. Bildlich gesprochen glüht irgendwann nur noch ein kleiner Haufen. Sie fragen sich, was fehlt und fühlen sich manchmal selbst ein wenig ausgebrannt.

Wie kommt das?

Meist hängt es damit zusammen, dass diejenigen, die die Flamme am Brennen halten, vergessen, dass sie selbst ebenso viel Energie benötigen und auch an sich denken müssen, damit die Flamme weiter brennen kann.

Und woher kommt die benötigte Energie?

Solange Sie das, was Sie tun, mit Leidenschaft tun, wird es Sie nicht (über)anstrengen.

Haben Sie schon mal ein Kind gesehen, dass abends erschöpft ist, wenn es den ganzen Tag mit Lego spielt und kein Ende findet. Ich nicht. Normalerweise wollen die Kinder gar nicht ins Bett, sondern weiterspielen. Am nächsten Morgen, direkt nach dem Aufstehen, geht es dann gleich wieder weiter mit den Legosteinen. Denn Kinder, die leidenschaftlich gern mit Lego spielen, tun dies bis zum „Umfallen“. Kinder, die nicht so gern mit Lego spielen, tun es auch nicht.

Hier können wir uns eine Scheibe von den Kleinen abschneiden. Denn sie tun nämlich nur das, was Ihren Bedürfnissen entspricht. D.h. sie vertrauen ihren intuitiven Bedürfnissen. Bei Säuglingen ist es kuscheln, essen und schlafen. Bei größeren Kindern kommen weitere Bedürfnisse hinzu. Auch wenn es für Erwachsene manchmal recht anstrengend ist, kann es vorkommen, dass ein Kind im Supermarkt ein großes Bedürfnis nach Lollies verspürt, wenn es diese an der Kasse sieht. Und auch wenn es für die Eltern unangenehm ist, wenn sich das Kind auf den Boden wirft, weil es keinen Lolli bekommen soll, so ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass Kinder Ihren Bedürfnissen folgen.

Wir gewöhnen es Ihnen nach und nach ab. Die Schwierigkeit für viele Erwachsene ist es, später wieder mühevoll herauszufinden, was ihre wirklichen Bedürfnisse sind.

Aufgabe: Machen Sie sich mit Ihren wahren Bedürfnissen vertraut. Wenn Sie wissen, was Sie brauchen um glücklich und zufrieden zu sein, können Sie etwas dafür tun, es zu erreichen. Das gilt sowohl privat als auch beruflich. Übrigens: sollten Ihnen Ihre Bedürfnisse nicht vertraut sind, ist das nicht ungewöhnlich. Denn die vergisst man leider bei all dem Alltagstress über die Jahre gerne mal. Hier kann ein Coaching übrigens wunderbar hilfreich wirken.

Achtung: sobald Sie gegen Ihre Bedürfnisse arbeiten, beginnt ein Prozess, der Sie mehr Energie kostet, als er Ihnen zurückgibt. Das Ende dieser kleinen Rechenaufgabe lautet: Aufgabe. Sie müssen klein beigeben, denn Ihre Energiebilanz wird nicht aufgehen. Es folgen oftmals psychische und/oder pysische Krankheiten.

Insbesondere wenn Sie eine Führungskraft sind und Menschen führen, ist es extrem wichtig, dass Sie voller Energie sind und begeistert vorangehen um Ihre Mitarbeiter, Partner und Kollegen  von Ihren Ideen, Zielen, etc. anzünden.

Gute Führung fängt bei sich selbst an. Den Spruch hat bestimmt jede Führungskraft schon mal gehört.

Gute Führung fängt aber auch immer mit guter Stimmung an.

Doch was passiert dann?

Voll motiviert startet jede Führungskraft in die Erledigung der Aufgaben und meist auch in die Mitarbeiterführung.

Doch schon nach kurzer Zeit kommt manchmal die Ernüchterung. Oft spüre ich bei Führungskräften eine gewisse Hilflosigkeit, wenn Sie feststellen, dass die Mitarbeiter nicht das machen, was sie sollen, obwohl sie es ihnen gesagt haben.

In solchen Fällen reagieren Führungskräfte auf unterschiedliche Weise:

Die ungeduldigen Führungskräfte

Sie machen es einfach lieber selbst, bevor sie weiter reden. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter verunsichert sind, sich weniger zutrauen, mehr fragen oder die Aufgabe beim nächsten Mal gleich wieder an die Führungskraft zurückdelegieren. Dieses Verhaltensmuster führt weiterhin dazu, dass immer mehr Aufgaben wieder bei den Führungskräften landen, die nicht zu ihren Aufgaben gehören. Die Aufgabe einer Führungskraft sollte zum größten Teil die Führung der Mitarbeiter sein, sonst ist sie keine Führungskraft sondern ein/e Mitarbeiter/in.

Die perfektionistischen Führungskräfte

Sie glauben, dass eine Sache nur dann gut und richtig erledigt ist, wenn sie genau so erledigt ist, wie es die Führungskraft selbst machen würde. Kommt es zu Abweichungen des eigenen Lösungsansatzes, wird aus Perfektionismus dazwischen gegrätscht. Auch diese Art führt bei den Mitarbeitern eher zur Frustration als zur Motivation.

Die harmoniebedürftigen Führungskräfte

Sie wollen es gern allen recht machen, damit eine gute Stimmung im Team herrscht. Hier fehlen manchmal Konsequenz, Klarheit oder auch nur ein klares Nein. Nein-Sagen ist eine wichtige Aufgabe für Führungskräfte, die gelernt sein will. Mitarbeiter bekommen es schnell mit, wenn eine Führungskraft nicht „Nein“ sagen kann und verhalten sich dementsprechend. So werden die Führungskräfte indirekt von den Mitarbeitern geführt.

Das Bedürfnis der Führungskraft ist aber nicht damit erfüllt, die Aufgaben, die die Mitarbeiter erledigen sollen, selbst zu erledigen. Und hier beginnt er, der kleine Teufelskreis. Hier beginnt Ihr Energiehaushalt in Schieflage zu geraten.

Was hilft?

Sprechen hilft – immer!

Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern – und zwar regelmäßig und vorbereitet.

Wichtige Themen brauchen angemessen viel Zeit und Raum. Das geht nicht zwischen Tür und Angel. Bereiten Sie ein Feedback Gespräch vor. Und fragen Sie den Mitarbeiter, wie gut er sich von Ihnen geführt fühlt. Gleichen Sie diese Aussagen (am besten als Skalenfrage) mit ihren eigenen Einschätzungen ab und sprechen Sie die Themen transparent an. Seien Sie offen zu Ihren Mitarbeitern und sprechen Sie auch über Ihre Gefühle. Beispielsweise als Ich-Botschaft auf der Sachebene. „Ich habe gesehen, dass Sie heute morgen nicht wie besprochen die Aufgabe A erledigt haben. Das macht mich …. (überlegen Sie welches Gefühl bei Ihnen aufkommt. Beispielsweise Wut, Trauer, Ärger, Ohmacht, Hilflosigkeit,…) Ich hatte angenommen, dass wir der gleichen Meinung sind, wie wir mit der Situation umgehen. Nun habe ich das Gefühl, dass wir noch etwas klären müssen. Das würde ich gern gemeinsam mit Ihnen tun. Sehen Sie das auch so?“

Sagen Sie nicht JA, wenn Sie NEIN meinen.

Als Führungskraft benötigen Sie zwei wichtige Eigenschaften.

Konfliktfähigkeit und Konsequenz. Diese Eigenschaften sind nicht allen Führungskräften angeboren. Die gute Nachricht: man kann sie lernen. Und damit tun Sie sich und auch Ihren Mitarbeitern Gutes.

Sollten Sie also feststellen, dass Ihre Flamme kleiner wird und Sie nicht mehr viel Energie haben, die Flamme am Brennen zu halten, dann ist es ein klares Zeichen, mehr an sich selbst zu denken. Wo können Sie auftanken? Was sind Ihre Energietankstellen? Nur wenn Sie voller und besten noch positiver Energie sind, können Sie andere anstecken.

Denken Sie dran: Sie sind die Hauptperson in Ihrem Leben und genauso sollten Sie sich behandeln. Mit Fürsorge, Stolz und persönlicher Wertschätzung.

Entfachen Sie das Feuer auch in sich wieder neu! Es lohnt sich.

Bei Fragen zu Risiken oder Nebenwirkungen wenden Sie sich gern an Ihren Coach

W.I.R. sind gern für Sie und Ihr Team da.

Herzlich

Britta