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Wir lieben Hotel!

Wir lieben Hotel!

Die Hotellerie verzeichnet 2018 das 9. Wachstumsjahr in Folge. Die Nachfrage steigt beständig und auch die Auslastung und Preise entwickeln sich positiv.

Eigentlich ein Grund zur Freude. Wenn da nicht dieses andere Thema wäre.

Mitarbeiter…

Dem positiven Trend bei der Entwicklung der Auslastung und Nachfrage steht leider auch eine Negativentwicklung gegenüber. Die Zahl der Menschen, die eine Ausbildung in der Hotellerie beginnen, sinkt kontinuierlich seit über 10 Jahren. Zusätzlich verlassen auch noch viele ausgelernte Kräfte die Branche.

Sicherlich ist das Image der Branche nicht immer das Beste. Die Verantwortung dafür tragen auch die Unternehmer mit. Schlechte Bezahlung, unbezahlte Überstunden, familienunfreundliche Arbeitszeiten, wenig Anerkennung, … all das trägt dazu bei, dass das Image in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist. Einen Beitrag dazu kann sich auch die Politik auf die Fahne schreiben. Die ständig steigenden gesetzlichen Anforderungen und die Bürokratisierung führen zu einem höheren Arbeitsaufwand und damit auch höheren Kosten, die dann wieder bei den Mitarbeitern eingespart werden.

Für die Unternehmer bedeuten diese beiden Entwicklungen einen Riesen-Spagat. Während die Nachfrage und die Auslastung steigen, verlassen viele Mitarbeiter die Unternehmen auf der Suche nach besseren Bedingungen.

Was also tun?

Zum einen natürlich die Bedingungen für die Mitarbeiter verbessern. Und das bedeutet nicht unbedingt doppelte Ausbildungsgehälter zu zahlen wie es jetzt eine Hamburger Hotelkette beschlossen hat. Denn es geht nicht nur um die Bezahlung. Natürlich ist es wichtig, eine angemessene Entlohnung zu erhalten. Doch die meisten Menschen, die sich für die Branche interessieren, möchten anderen Menschen etwas Gutes tun und sind gerne ein Teil einer großen Gemeinschaft. Besonders in inhabergeführten Hotels arbeiten Menschen wie in einer großen Familie. Um sich dort als Mitarbeiter wohl zu fühlen, wünschen sich die Menschen Wertschätzung, ehrliches Feedback, Anerkennung der Leistungen und gerne auch ein Lob.

Eben wie in einer Familie. Der Mensch zählt. Sinn und Erfüllung durch ihr Tun erfahren Menschen, die in der Hotellerie arbeiten, tagtäglich.

Flexible Arbeitszeitmodelle sind in kaum einer anderen Branche so gut umsetzbar wie in der Hotellerie. Voraussetzung: sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern und finden Sie heraus, welche Bedürfnisse sie haben und welches Modell für beide Seiten geeignet ist. Verabschieden Sie sich von den Modellen und Zwängen aus der Vergangenheit. Teildienst darf kein Zwang sein, aber vielleicht freut sich ein Mitarbeiter, wenn er in der Mittagszeit kurz zu Hause nach dem Rechten sehen kann. „Das haben wir schon immer so gemacht…“ bzw. „das haben wir noch nie so gemacht …“ sind zwei absolute Killerphrasen, die Sie nicht nutzen sollten. Es gibt so viele Möglichkeiten. Seien Sie offen und aufgeschlossen für das Neue.

Auf Neudeutsch: seien Sie agil! Passen Sie sich den veränderten Rahmenbedingungen an.

Wie wäre es beispielsweise mit Quereinsteigern. Keine Angst vor Quereinsteigern.

Ganz im Gegenteil. Freuen Sie sich, wenn jemand trotz des suboptimalen Images in der Branche bei ihnen arbeiten möchte. Wenn das der Fall ist, wird er bzw. sie etwas Positives von Ihnen gehört haben und möchte gern für Sie arbeiten. Sie können stolz auf sich und Ihr Unternehmen sein.

Oft werden in der Hotellerie ausgebildete Kräfte gesucht. Doch das ist nicht für alle Stellen notwendig. Fachpraxis lässt sich lernen. Im eigenen Unternehmen sogar noch besser als in Berufsschulen mit einem Ausbildungsniveau von 1980. Achten Sie vielmehr auf die Persönlichkeit. Auf eine Gastgebermentalität. Auf Offenheit, Freundlichkeit, positive Lebenseinstellung und gute Laune. Entwickeln Sie aus Ihren Mitarbeitern ein Team. Je unterschiedlicher die einzelnen Personen sind, umso besser für den Gesamterfolg. Das Einzige, was Sie dafür tun müssen: investieren Sie Zeit für die Ausbildung der Quereinsteiger.

Zeit in neue Mitarbeiter müssen Sie sowieso investieren. Die Einarbeitungsphase ist der wichtigste Prozess für ein weiteres erfolgreiches Zusammenarbeiten. Ihre Aufgabe: erklären Sie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zur Chefsache! Sie müssen es gar nicht selbst machen. Aber Sie benötigen jemand, der sich darum kümmert. Denn sonst wird es teuer.

Eine hohe Fluktuation ist das Teuerste, was sich als Unternehmer leisten. Viel besser und wirtschaftlicher ist es, in die Ausbildung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu investieren.

Und dabei ist es egal, ob es sich um Quereinsteiger oder Fachkräfte handelt.

Auch bei den Ketten ist das Thema Quereinsteiger angekommen.

Die Hotelkette H-Hotels hat eine eigene Homepage nur für Quereinsteiger. https://dufehlstuns.de/jobs/quereinstieg-bei-h-hotels/

Nutzen Sie die Chance und werden Sie ein Arbeitgeber, bei dem jeder gern arbeiten möchte.

W.I.R. machen Sie fit für Quereinsteiger!

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Viele Grüße

Britta